Position

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Standortbestimmung 2017 – die Perspektive …


„Erst wenn die traditionellen sonderpädagogischen Strukturen
samt der damit verbundenen Expertise dank Inklusion endgültig
geschliffen sind, wird man sich wohl darauf besinnen, dass es gute
Gründe gegeben haben könnte, sie ursprünglich so gestaltet zu haben.“
[Prof. Jörg Schlee, Oldenburg]

 

Schule, dual-inklusiv gedacht …

Leitgedanke: Keinem Kind darf es mit Inklusion schlechter gehen als ohne!

I.
Kindheit ist eine besondere Lebensphase des Menschen; man sollte sie weniger gerechtigkeitstheoretisch denn entwicklungspsychologisch betrachten.

II.
In schulischer Hinsicht ist Heterogenität eine Gegebenheit, aber Simultaneität oft nicht deren optimale Ausgestaltung.

III.
Jedes Schulsystem hat gewisse Nachteile – das gegliederte indes besitzt unterschätzte Stärken.

IV.
Förderschulen sind ein hochspezialisierter Bildungs- und Entwicklungsort des allgemeinen Schulsystems – nicht nur in Deutschland.

V.
Schüler mit gravierenden Behinderungen brauchen (zumindest phasenweise) spezifische Lerngruppen (Förderklassen).

VI.
Beste Förderung für jedes Kind wäre „dual-inklusiv“: die dynamische Kombination von Regel- & Förderschulen (dual track).

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